0-20mA (4-20mA) Schnittstelle

Diese Schnittstelle wird dazu verwendet um analoge Signale in der Automationstechnik zu übertragen.
Es wird mit einer Konstandstromquelle ein Strom erzeugt, der zwischen 0 und 20mA beträgt, je nach der Höhe des Analogsignals.


Der Vorteil bei einem konstanten Strom ist , dass der Widerstand den die Leitung z.B. zwischen Sensor und Auswertung darstellt keine Rolle spielt.

Ist der Leitungswiderstand höher wird sich die Spannung erhöhen, so dass ein konstanter Strom fließt.

Zum Teil wird diese Übertragung auch mit Werten von 4mA bis 20 mA betrieben.
Da auch bei einem Analogwert von null, noch ein Strom von 4mA fliest, ist sehr leicht eine Überwachung der Leitung z.B. auf Bruch bzw. Unterbrechung möglich.

Die Umsetzung des Stromwertes in ein Spannungswert erfolgt mit einem Widerstand, dem Bürdewiderstand, Die Höhe des Bürdewiderstandes ist aus dem Datenblatt des Endgerätes ( Regelung, SPS u.s.w.) ersichtlich. Gängig sind z.B. Werte um 500 Ohm Als Beispiel ist der Bürdewiderstand beim Siemens Logo Modul <250 Ohm.


Damit entspricht diese Schnittstelle bei einem Bürdewiderstand von 500 Ohm, der ebenfalls in der Automatisierung üblichen Schnittstelle von 0Volt bis 10Volt.
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